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Die Mitarbeiter des Oldenburgischen Staatstheaters würdigten nach dem Tod von Claus Boysen ihren Kollegen auf der Website des Theaters mit folgendem Text:
„Ich gehöre hier hin, in diese Stadt, in diesen Wind“. So beschrieb Claus Boysen einmal seine Beweggründe, nach vielen Jahren an anderen Häusern und in anderen Städten nach Oldenburg zurückzukehren. Zwar stammt der Schauspieler ursprünglich aus Kiel, wo er 1938 geboren wurde, einen Großteil seiner Zeit als erfolgreicher und beliebter Schauspieler hat er jedoch hier in Oldenburg verbracht. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hamburg war er 17 Jahre lang Mitglied des hiesigen Schauspielensembles (1968-1985) und brillierte in zahlreichen Rollen. Er begeisterte als Franz Moor in Schillers „Räubern“ genauso wie als Dorfrichter Adam in „Der zerbrochene Krug“. Seine Interpretation des Mephisto in Gerhard Jelens „Faust“ - Inszenierung von 1982 wird vielen Oldenburgern noch lebhaft in Erinnerung sein.
2003 kehrte er als „Bockerer“ zurück nach Oldenburg. Zuletzt begeisterte er als Gast in der Rolle des Al Lewis in Sonny Boys das Oldenburger Publikum.
Claus Boysen war als Schauspieler ein Kraftkerl, seine Bühnenpräsenz, die Stärke und Intensität seines Ausdrucks und sein feinsinniges Gespür für Komik machten ihn unverwechselbar. Claus Boysen ist in der Nacht von Sonntag dem 8. Juli auf Montag den 9. Juli im Alter von 69 Jahren verstorben.
Das Oldenburgische Staatstheater wird am 11. Oktober eine Abschiedsveranstaltung für Claus Boysen veranstalten. Beginn ist um 20.00 Uhr
Weitere Informationen auch unter: www.claus-boysen.de
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